
(Vorläufige Übersetzung, die ab und zu verbessert wird.) Einleitung
Gita-Dhyanam Kap.1 2 (1.Teil) 2 (2.Teil) 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Kap.1 2 (1.Teil) 2 (2.Teil) 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
INHALT: Beschreibung der typischen Sichtweise weltlicher Gesinnung und Motivation, die man besser aufgibt
Om, dem glückverheißenden höchstem Selbst Verneigung.
Hier beginnt das sechzente Kapitel.
Der Herrliche sprach —
Furchtlosigkeit, Läuterung des eigenen Wesen, Standhaftigkeit im Yoga der Erkenntnis, Freigebigkeit, Selbstbeherrschung, Weihehandlung, Selbststudium, Askese, Aufrichtigkeit, (16:1)
… Gewaltlosigkeit, Wahrheit, Freisein von Groll, Entsagung, Frieden, keine üble Nachrede, Mitgefühl mit den Geschöpfen, Freiheit von jeglichem Wunsch, Freundlichkeit, Zurückhaltung, Freiheit von Unstetigkeit, (16:2)
… inneres Feuer, Geduld, Festigkeit, Reinheit, Freiheit von Feindseligkeit, keine Überheblichkeit haben, entstehen für den mit spiritueller Veranlagung Geborenen, Arjuna. (16:3)
Betrug, Arroganz, Hochmut, Groll, Grobheit und Unwissen sind die weltliche Veranlagung des Geborenen, Arjuna. (16:4)
Spirituelle Einstellung führt zur Befreiung, zur Verstrickung führt weltliche Einstellung, so wird es erachtet. Doch klage nicht, du bist mit spiritueller Einstellung geboren, Arjuna. (16:5)
Zwei Wesensimpulse gibt es in dieser Welt, den spirituellen und den weltlichen. Der Spirituelle wurden bereits ausführlich besprochen, höre von mir vom Weltlichen, Arjuna. (16:6)
Weltliche Leute verstehen nicht, was nach außen gekehrte Aktivität ist und was es bedeutet, sich nach innen zu kehren, weder Reinheit, nobles Verhalten noch Wahrhaftigkeit findet man bei ihnen. (16:7)
Sie sagen, ohne spirituelle Wahrheit, ohne spirituelle Basis, ohne Gott sei die Welt. Aus Vorhergegangenem sei das darauf Folgende entstanden, und was sonst als geschlechtliche Lust sei der Antrieb? (16:8)
Sie halten an dieser Sichtweise fest. Sie haben sich selbst verloren, ihre Einsicht ist kümmerlich. Diese Unheilbringer gewinnen Macht durch grausige Taten zur Vernichtung der Lebenswelt. (16:9)
Sie geben sich schwer zu befriedigender Lust hin, begleitet von Betrug, Stolz und Rausch. Sie haben aus Verwirrung unwahre Konzepte ergriffen und gehen ans Werk mit unlauteren Vorsätzen. (16:10)
Sie sind unzähligen Sorgen ergeben, die mit dem Tode enden. Lust und deren Befriedigung sind ihr höchstes Ziel. Sie sind überzeugt, dass das alles sei, um das es geht. (16:11)
Von Hunderten von Hoffnungs-Schlingen gefesselt sind sie Wünschen und Groll völlig ergeben. Sie trachten danach mit unredlichen Mitteln Reichtümer anzuhäufen zur Befriedigung von Lust und Genuss,. (16:12)
„Dies wurde von mir heute erlangt und jenes Lustobjekt werde ich auch erlangen. Dieses hier ist meins und auch jenes Gut wird noch meins werden.“ (16:13)
„Jener Rivale wurde von mir geschlagen und die anderen werde ich auch vernichten. Der Gebieter, der bin ich, ich bin es, der genießt, ich bin erfolgreich, mächtig, mir geht es gut.“ (16:14)
„Ich bin reich und von edler Herkunft, wer sonst ist mir vergleichbar? Ich werde opfern, ich werde spenden, ich werde lustig sein!“ So denken die durch Unwissenheit Verblendeten.“ (16:15)
Durch zahllose Gedanken verwirrt, vom Netz der Illusion bedeckt, an Genussbefreidigung verhaftet, fallen sie in eine unreine Hölle. (16:16)
Von sich selbst überzeugt, störrisch, berauscht und überheblich aufgrund ihres Besitzes, verehren sie das Göttliche nur heuchlerisch mit Scheinopfern entgegen den überlieferten Regeln. (16:17)
Hingegeben an Egoismus, Körperkraft, Arroganz, Lust und Groll, hassen diese Missgünstigen mich im eigenen und in anderen Körpern. (16:18)
Diese hassenden mitleidslosen, niedrigsten der Menschen, diese Unerfreulichen werfe ich beim Gang von einem Leben zum nächsten wiederholt in weltliche Schöße. (16:19)
In weltlichen Schoß geraten und verblendet von Geburt zu Geburt, erreichen sie mich nicht und gehen von dort den niedrigsten Weg. (16:20)
Dreifach ist dieses Tor zur Hölle der Selbstzerstörung: Lust, Groll und ebenso Gier. Deshalb sollte man diese Drei lassen. (16:21)
Ist ein Mensch von diesen drei Pforten der Dunkelheit befreit, Arjuna, führt er sein Leben so, dass es heilsam für ihn ist, und dann geht er zum höchsten Ziel (16:22)
Wer die spirituellen Regeln verwirft und nach Gutdünken handelt, der erlangt weder Vollendung, noch Glück noch das höchste Ziel. (16:23)
Deshalb nimm die Lehre als deine Richtschnur für das, was zu tun und zu lassen ist. Nachdem du die Aussage der spirituellen Regeln verstanden hast, darfst du Taten in dieser Welt tun. (16:24)
Om tat sat. Also lautet in den Upanishaden der Bhagavadgita, der Brahmanwissenschaft, dem Yogalehrbuch, dem Gespräch zwischen Srî Krishna und Arjuna, das sechzehnte Kapitel, genannt Yoga der Unterscheidung zwischen spiritueller und weltlicher Einstellung.
nur Übersetzung:
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mit Sanskrit-Analyse:
Gîtâdhyânam
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