Bhagavad-Gita, 18. Kap.: Befreiung durch Entsagung

Bhagavad-Gita, indische Ausgabe
Indische Ausgabe der Bhagavad-Gita

(Vorläufige Übersetzung, die ab und zu verbessert wird.) Einleitung

Wort-für-Wort grammatische Analyse und Vokabeln des Sanskrittexts:

Gita-Dhyanam   Kap.1    2 (1.Teil)    2 (2.Teil)    3    4    5    6    7    8    9    10    11    12    13    14    15    16    17    18 


Nur Übersetzung:
mit Anmerkungen

 Kap.1    2 (1.Teil)   2 (2.Teil)   3    4    5    6    7    8    9    10    11    12    13    14    15    16    17    18  


Benutzte Hilfsmittel

­­­­

Erkenntnis, das zu Erkennende, der Erkennende sind der dreifältige Tatenantrieb. Werkzeug, Handlung, Handelnder sind die dreifältigen Tatbestandteile. ­­­(18:18)


­­­­ ­­­­

Erkenntnis, Handlung und Handelnder sind von dreierlei Art nach Guna-Unterschied, wie in der Guna-Auflistung beschreiben. Höre entsprechned davon. ­­­(18:19)


­­­­ ­­­­

Die Erkenntnis, mit der man in allen Wesen das eine unvergängliche Sein erblickt, das Ungetrennte im Getrennten, diese Erkenntnis wisse als sattvisch. ­­­(18:20)


­­­­ ­­­­

Jene Erkenntnis aber, die verschiedenartige getrennte Daseinsformen mit ihrer jeweiligen Besonderheit in allen Wesen erkennt, diese Erkenntnis wisse als rajasisch. ­­­(18:21)


­­­­ ­­­­

Doch jene [Erkenntnis], die, als wäre es das Ganze, sich einer Sache verhaftet, unlogisch, ohne Wahrheit als Ziel, kleinlich, diese wird tamasisch genannt. ­­­(18:22)


­­­­ ­­­­

Jene Handlung, die diszipliniert, von Anhaftung befreit, ohne Zuneigung und Abneigung getan wird und ohne Wunsch nach den Früchten, die wird sattvisch genannt. ­­­(18:23)


­­­­ ­­­­

Aber jene Handlung, die aus dem Bemühen, etwas Erwünschtes zu erlangen, oder auch aus Egoismus getan wird und mit viel Anstrengung verbunden ist, diese wird rajasisch genannt. ­­­(18:24)


­­­­ ­­­­

Jene Handlung, die aufgrund von Verblendung ausgeführt wird, ohne die Konsequenzen der Verschwendung oder Verletzung, noch die eigene Kraft zu beachten, die wird tamasisch genannt. ­­­(18:25)


­­­­ ­­­­

Der Handelnde, der von Anhaftung befreit ist, keinen Nachdruck auf sein Ich legt, mit konstanter Willenkraft ans Werk geht und bei Erfolg und Misserfolg unverändert bleibt, der wird sattvisch genannt. ­­­(18:26)


­­­­ ­­­­

Der Handelnde, der leidenschaftlich ist, ein Ergebnis seiner Handlung erlangen wünscht, der gierig, verletzend und unrein ist, von Freude und Sorgen begleitet, der wird als rajasisch erklärt. ­­­(18:27)


­­­­ ­­­­

Der Handelnde, der nicht bei der Sache ist, vulgär und rigide, hinterhältig, unehrlich, energielos, depressiv und aufschiebend ist, der wird tamasisch genannt. ­­­(18:28)


­­­­ ­­­­

Die dreifache Unterscheidung der Einsicht und der Entschlossenheit gemäß den Gunas höre, vollständig der Reihe nach erklärt, Arjuna. ­­­(18:29)


­­­­ ­­­­

Jene Einsicht, die weiß, was nach außen gekehrte Aktivität und was das Sich-nach-Innen-kehren ist, was zu tun und was zu lassen ist, was zu fürchten und nicht zu fürchten ist, was Bindung und was Befreiung ist, diese, Arjuna, ist sattvisch. ­­­(18:30)


­­­­ ­­­­

Die Einsicht, mit der man Dharma und Nicht-Dharma, und das zu Tuende und das zu Lassende unpassend versteht, diese Einsicht, Arjuna, ist rajasisch. ­­­(18:31)


­­­­ ­­­­

Jene Einsicht, die Unrecht für Recht hält, von Dunkelheit umhüllt ist und alle Dinge verdreht, die ist tamasisch, Arjuna. ­­­(18:32)


­­­­ ­­­­

Die Entschlusskraft, mit der man die Aktivitäten von Gemüt, Lebensenergie, Sinneskräften unabgelenkt durch Yoga führt, diese Entschlusskraft ist sattvisch, Arjuna. ­­­(18:33)


­­­­ ­­­­

Die Entschlusskraft, mit der man sich an Pflichten, Genüssen, Wohlstand festhält, und bei sich anbietender Gelegenheit Ergebnisse verlangt, diese Entschlusskraft ist rajasisch, Arjuna. ­­­(18:34)


­­­­ ­­­­

Die Entschlusskraft, mit der sich der Dumme nicht von Schläfrigkeit, Furcht, Sorge, Depression und Rausch befreit, diese Entschlusskraft ist tamasisch, Arjuna. ­­­(18:35)


­­­­ ­­­­

Nun aber höre von mir vom dreifachen Glück, Arjuna. Dort, wo man aufgrund von wiederholter Übung zufrieden ist und zum Ende des Leids gelangt, ­­­(18:36)


­­­­ ­­­­

… was am Anfang wie Gift und am Ende wie Nektar erscheint, dieses Glück wird sattvisch genannt; es ist aus der Gnade der eigenen Einsicht entstanden. ­­­(18:37)


­­­­ ­­­­

Jenes Glück, das aus dem Kontakt von Sinnesorganen mit Sinnesobjekten entsteht, das zuerst wie Nektar erscheint und am Ende wie Gift, dieses Glück wird als rajasisch angesehen. ­­­(18:38)


­­­­ ­­­­

Jenes Glück, mit dem man von Anfang bis zum Ende sich selbst ablenkt, und das aus Schläfrigkeit, Energielosigkeit und Nachlässigkeit entsteht, das wird tamasisch genannt. ­­­(18:39)


­­­­ ­­­­

Es gibt weder auf Erden noch im Himmel, noch nicht einmal unter den Göttern ein Wesen, das von diesen drei aus der Grundmateriei entstandenen Gunas befreit wäre. ­­­(18:40)


­­­­ ­­­­

Die Aufgaben von Priestern, Fürsten, Siedlern und Mitarbeitern werden von den aus ihrer jeweiligen Natur entstandenen Eigenschaften eingeteilt, Arjuna. ­­­(18:41)


­­­­ ­­­­

Geistesruhe, Selbstbeherrschung, Askese, Reinheit, Geduld, Aufrechtheit, Erkenntnis, Unterscheidung und Frömmigkeit sind sind die Aufgaben der mit Brahman Beschäftigten, die aus ihrer eigener Natur entstanden sind. ­­­(18:42)


­­­­ ­­­­

Mut, Energie, Entschlusskraft, Geschicklichkeit im Kampf sowie nicht die Flucht zu ergreifen, Freigebigkeit und Führungselan sind Aufgabe der Regierenden, aus deren Natur entstanden. ­­­(18:43)


­­­­ ­­­­

Ackerbau, Viehzucht, Handel sind die Aufgabe der Siedler, aus deren Wesen entstanden. Anderen behilflich zu sein ist die Aufgabe der Mitarbeiter, aus deren Wesen entstanden. ­­­(18:44)


­­­­ ­­­­

Der Mensch, der in der eigenen jeweiligen Tätigkeit zufrieden ist, erlangt ganzen Erfolg. Höre nun, wie derjenige, der der eigenen Tätigkeit ergeben ist, Vollendung findet. ­­­(18:45)


­­­­ ­­­­

Wenn ein Mensch durch die eigene Tätigkeit denjenigen verehrt, vom dem die Entstehung der Wesen stammt und von dem dies alles ausgebreitet wurde, dann findet er Vollendung. ­­­(18:46)


­­­­ ­­­­

Besser die eigene Aufgabe unvollkommen als eine fremde Aufgabe gut durchgeführt. Beim Durchführen der Aufgabe, die dem eigenen Wesen entspricht, erlangt man keine Schuld. ­­­(18:47)


­­­­ ­­­­

Die naturgemäße Tätigkeit, Arjuna, auch wenn mit Fehlern verbunden, sollte man nicht aufgeben, denn alle Unternehmungen sind von Fehlern umgeben wie Feuer vom Rauch. ­­­(18:48)


­­­­ ­­­­

Wessen Einsicht überall unverhaftet ist, wer sich selbst besiegt hat, vom wem das Verlangen gewichen ist, der erlangt durch Entsagung die höchste Vollendung der Freiheit vom Karma. ­­­(18:49)


­­­­ ­­­­

Wie man, nachdem man die Vollendung erlangt hat, auch Brahman erlangt, höre von mir zusammengefasst, Arjuna. Das ist der höchste Zustand der Erkenntnis. ­­­(18:50)


­­­­ ­­­­

Derjenige, der mit seiner gereinigten Einsicht vereint ist, sich selbst durch Entschlusskraft gezügelt hat, der Sinnesobjekten, angefangen bei den auditiven usw., entsagt hat und Neigung und Abneigung verworfen hat, ­­­(18:51)


­­­­ ­­­­

… der die Einsamkeit frequentiert, leicht isst, Sprache, Körper und Denken gezügelt hat, ständig den Yoga der Meditation praktiziert und der Leidenschaftslosigkeit ganz ergeben ist, ­­­(18:52)


­­­­ ­­­­

… und Ego, Gewalt, Arroganz, Begehren, Groll, und Besitzergreifen aufgegeben hat und frei vom Mein-Gefühl in Frieden ist, dieser ist bereit zum Eingehen ins Brahman. ­­­(18:53)


­­­­ ­­­­

Der mit Brahman vereinte ist gnädig gestimmten Geistes, er macht sich keine Sorgen und begehrt nichts. Er ist der gleiche gegenüber allen Wesen. Er erlangt höchste Hingabe zu mir. ­­­(18:54)


­­­­ ­­­­

Durch Hingabe zu mir erkennt er, wie groß ich bin und wer ich in Wahrheit bin. Nachdem er mich in Wahrheit erkannt hat, tritt er unmittelbar darauf in mich ein. ­­­(18:55)


­­­­ ­­­­

Auch derjenige, der all seine Handlungen stets in Hingabe an mich durchführt, erlangt durch meine Gnade die ewige unvergängliche Stätte. ­­­(18:56)


­­­­ ­­­­

Lege geistig alle Handlungen in mich, mit mir als höchstem Ziel, stütze dich auf den Yoga der Einsicht, sei jemand, dessen Aufmerksamkeit ständig mir gilt. ­­­(18:57)


­­­­ ­­­­

Wenn deine Aufmerksamkeit mir gilt, wirst du alle Schwierigkeiten durch meine Gnade überwinden. Wenn du aber aus Egoismus nicht hören willst, wirst du erfolglos sein. ­­­(18:58)


­­­­ ­­­­

Wenn du auf Egoismus gestützt denkst: „ich werde nicht kämpfen“, ist dies ist ein vergeblicher Entschluss von dir. Deine Natur wird dich zwingen. ­­­(18:59)


­­­­ ­­­­

Arjuna, gebunden durch deine Aufgabe, die aus deiner eigenen Natur entstanden ist, wirst du das, was du aus Verblendung nicht tun willst, unwillkürlich doch tun. ­­­(18:60)


­­­­ ­­­­

Der göttliche Herr befindet sich in der Herz-Region aller Wesen, Arjuna. Er lässt alle Wesen durch Mâyâ umherirren wie an einer Vorrichtung befestigte Gliederpuppen. ­­­(18:61)


­­­­ ­­­­

Zu ihm allein nehme mit deinem ganzen Wesen Zuflucht, Arjuna. Durch seine Gnade wirst du den höchsten Frieden und die ewige Wohnstatt erlangen. ­­­(18:62)


­­­­ ­­­­

Hiermit wurde dir von mir das Wissen erklärt, das geheimer als ein Geheinmnis ist. Nachdem du es vollständig überdacht hast, handele so, wie du möchtest. ­­­(18:63)


­­­­ ­­­­

Noch einmal höre das Geheimste von mir, den höchsten Rat. Du wirst von mir fest geliebt, darum werde ich dir das Heil erklären. ­­­(18:64)


­­­­

INHALT: ­Entsagung der Früchte des Handelns — Wirkung verschiedener Gunas auf Handlung, den Handelnden, Einsicht, Entschlossenheit und Glück — Führe deine natürliche Aufgabe durch — Tue was du möchtest, nachdem du verstanden hast

­

Om, dem glückverheißenden höchstem Selbst Verneigung.
Hier beginnt das achtzehnte Kapitel.


­

Arjuna sprach —

­

Von Sannyâsa, der Entsagung, möchte ich das Grundprinzip kennenlernen und auch von Tyâga, dem Verzichten, Krishna, und deren Unterschied. ­­­(18:1)


­­­­ ­­­

Der Herrliche sprach —

­

Die Dichter verstehen unter Sannyâsa das Aufgeben von Taten der Wünsche. Das Verzichten auf die Früchte aller Taten nennen die Seher Tyâga. ­­­(18:2)


­­­­ ­­­­

Einige Weise sagen, auf Tun sei zu verzichten, weil es mit Fehlern verknüpft ist. Andere sagen, dass auf Taten der Weihehandlung, Freigebigkeit und Askese nicht verzichtet werden soll. ­­­(18:3)


­­­­ ­­­­

Höre hier meine Entscheidung zum Verzicht, Arjuna. Denn Verzicht wird als von drei Arten beschrieben. ­­­(18:4)


­­­­ ­­­­

Auf Taten der Weihehandlung, Freigebigkeit und Askese ist nicht zu verzichten, sondern sie sind durchzuführen. Weihehandlung, Freigebigkeit und Askese sind Läuterungsmittel für die Weisen. ­­­(18:5)


­­­­ ­­­­

Diese Taten sind durchzuführen während man auf Anhaftung und Früchte verzichtet, Arjuna. Das ist meine entschiedene entgültige Ansicht. ­­­(18:6)


­­­­ ­­­­

Die Entsagung vorgeschriebener Taten ziemt sich nicht. Deren Unterlassung aufgrund von Verblendung wird tamasisch genannt. ­­­(18:7)


­­­­ ­­­­

Wer auf eine Tat, weil sie schwierig ist, und aus Furcht vor körperlicher Anschtrengung, verzichtet, der hat einen rajasischen Verzicht getan und erlangt nicht die Frucht des Verzichts. ­­­(18:8)


­­­­ ­­­­

Wenn eine vorgeschriebene Tat getan wird, weil sie zu tun ist, Arjuna, während auf Anhaftung und Früchte verzichtet wird, dann gilt dieser Verzicht als sattvisch. ­­­(18:9)


­­­­ ­­­­

Wer unerfreuliches Tun nicht hasst und an erfreulichem nicht klebt, dieser Verzichter ist von Sattva erfüllt, er hat spirituelles Verständnis, seine Zweifel sind gelöst. ­­­(18:10)


­­­­ ­­­­

Für Verkörperte ist es nicht möglich, auf Taten restlos zu verzichten. Wer aber auf die Früchte der Taten verzichtet, der wird als Verzichter angesehen. ­­­(18:11)


­­­­ ­­­­

Unerwünscht, erwünscht und vermischt ist das dreifache Ergebnis von Taten, das nach dem Tod für die Nichtverzichtenden wirkt, jedoch nie für die Entsagenden. ­­­(18:12)


­­­­ ­­­­

Vernimm von mir, Arjuna, die fünf Elemente, die nach Aufassung der Sânkhya-Methode zur Vollendung aller Taten gehören. ­­­(18:13)


­­­­ ­­­­

Die Ausgangsbasis, dann der Handelnde und die verschiedenen Arten von Handlungswerkzeugen, die vielfältigen Einzelaktivitäten und dazu als Fünftes die göttliche Fügung. ­­­(18:14)


­­­­ ­­­­

Welche Tat ein Mensch mit Körper, Sprache, Denken beginnt, ob richtig oder falsch, diese Fünf sind ihre Faktoren. ­­­(18:15)


­­­­ ­­­­

Wer, obwohl dies so ist, trotzdem allein sich selbst als Täter ansieht, dieser Begriffsstutzige sieht wegen ungetätigter Einsicht nicht. ­­­(18:16)


­­­­ ­­­­

Wessen Senszustand nicht egoistisch ist, wessen Einsicht nicht verunreinigt ist, der tötet nicht, auch wenn er diese Leute tötet, noch wird er dadurch gebunden. ­­­(18:17)


­­­­ ­­­­

Richte dein Gemüt auf mich, gehöre mir an, bringe mir dar, verneige dich vor mir. Zu mir wirst du kommen, wirklich, das verspreche ich dir. Du bist mir lieb. ­­­(18:65)


­­­­ ­­­­

Gib alles Muss auf und gehe zu mir als einzige Zuflucht. Ich werde dich von allem Übel befreien. Gräme dich nicht. ­­­(18:66)


­­­­ ­­­­

Dies ist niemandem mitzuteilen, der nicht Askese übt, der kein Verehrer ist, der es nicht hören will und der über mich meckert. ­­­(18:67)


­­­­ ­­­­

Wer diese höchste Geheimnis meinen Verehrern darlegen wird, und höchste Hingabe zu mir praktizieren wird, der wird zu mir kommen, frei von Zweifeln. ­­­(18:68)


­­­­ ­­­­

Und unter den Menschen gibt es keinen, der mir lieberes tut, und kein anderer als er wird mir lieber sein auf Erden. ­­­(18:69)


­­­­ ­­­­

Und wer dieses unser heiliges Zwiegespräch rezitieren wird, von dem werde ich durch Erkenntnisdarbringung verehrt, das ist meine Meinung. ­­­(18:70)


­­­­ ­­­­

Auch jener Mensch, der voller Vertrauen und ohne zu murren dies hören möchte, auch er kann befreit die glücklichen Welten derjenigen erlangen, die gutes Karma haben. ­­­(18:71)


­­­­ ­­­­

Hast du dies, Arjuna mit konzentriertem Geist gehört? Ist deine durch Unwissenheit hervorgerufene Verblendung gewichen, Arjuna? ­­­(18:72)


­­­­ ­­­

Arjuna sprach —

­

Verschwunden ist die Verblendung, durch deine Gnade wurde von mir die Erinnerung erlangt, Krishna. Ich bin gefestigt, der Zweifel ist weg, ich werde nach deinem Rat handeln. ­­­(18:73)


­­­­ ­­­

Sanjaya sprach —

­

So habe ich diesen wundervollen Dialog von Krishna und Arjuna, der großen Seele, gehört, wodurch einem vor Freude die Haare zu Berge stehen. ­­­(18:74)


­­­­ ­­­­

Durch Vyâsas Gnade habe ich diesen geheimen höchsten Yoga gehört unmittelbar von Krishna selbst, dem Herrn des Yoga. ­­­(18:75)


­­­­ ­­­­

O König, immer wieder erinnere ich mich an dieses wunderbare heilige Gespräch von Krishna und Arjuna und freue ich mich stets aufs neue. ­­­(18:76)


­­­­ ­­­­

Und immer wieder erinnere ich mich an diese überaus wunderbare Gestalt von Hari und mein Erstaunen ist groß, o König und ich freue mich wieder und wieder. ­­­(18:77)


­­­­ ­­­­

Dort, wo Krishna, der Herr des Yoga und Arjuna, der Bogenschütze sind, dort sind Glück, Sieg, Wohlstand und dauerhafte Redlichkeit, das ist meine Überzeugung. ­­­(18:78)


­­­

Om tat sat. Also lautet in den Upanishaden der Bhagavadgita, der Brahmanwissenschaft, dem Yogalehrbuch, dem Gespräch zwischen Srî Krishna und Arjuna, das achtzehnte Kapitel, genannt Yoga der Befreiung durch Entsagung.­

nur Übersetzung:   1   21-53  254-72  3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18 
mit Sanskrit-Analyse:  Gîtâdhyânam  1   21-53  254-72  3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18